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Journal - Identifiziere deine ungeprüften Annahmen

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Entdecke die neue Geschichte, die gerade entsteht - eine Geschichte, die anerkennt, wie wir alle und alles tief miteinander verbunden ist. Es ist eine neue Weltansicht, die sowohl die moderne Wissenschaft als auch das alte Wissen der eingeborenen Völker miteinander in Einklang bringt.

Kannst du einige deiner ungeprüften Annahmen, die die Umwelt, die soziale Gerechtigkeit und die Sinnerfüllung als Mensch betreffen, identifizieren? Was ist mit denen, die Einfluss auf dein eigenes Leben haben?

Beispiele ungeprüfter Annahmen, die in dem Video angesprochen wurden, sind:

  1. Die Ressourcen der Erde sind für uns da, um sie für uns nach unserem eigenem Ermessen zu nutzen.
  2. Der Preis, den wir für etwas bezahlen, spiegelt immer die vollen Herstellungskosten wider.
  3. Jeder kann es schaffen, wenn er nur hart genug dafür arbeitet.
  4. Rassismus ist immer eine persönliche Angelegenheit und niemals institutionalisiert.
  5. Wir haben Wegwerf-Ressourcen, -Arten und -Menschen.
  6. Es gibt einen Ort, der „weg“ genannt wird.

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20. Februar 2021 17:05

1. Das glaube ich schon sehr lange nicht mehr.
2. Das habe ich noch nie geglaubt. Es wird kreuz und quer subventioniert, und immer auf Kosten der Schwächsten.
3. Auch das entspricht nicht den Tatsachen. Manche schaffen es nicht, weil ihre Kraft nicht ausreicht, weil die Übermacht zu groß ist.
4. Ich kann den allgemeinen Rassismus nicht ändern. Ich kann nur auf mich aufpassen, wo es bei mir Rassismus gibt.
5. Unter der Wegwerfmentalität leide ich schon sehr lange. So richtig habe ich da noch nie mitgemacht. Dafür bin ich zu sehr Kriegskind.
6. Dieser Satz ist sehr schön. Ein schönes Metapher.

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16. Februar 2021 18:36

Seit den 1970er Jahren beschäftigen wir uns in unserer christlichen Gemeinschaft mit den Fragen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Wir als Familie und viele andere versuchen, so viele Erkenntnisse wie möglich in unserem Alltag zu praktizieren, besonders was Konsum betrifft, z.B. Fairer Handel. Natürlich auch Ökologie.

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1. Februar 2021 17:46

zu 1) da bin ich hineingewachsen, z.B. in der Schule-Bibelunterricht-"Macht Euch die Erde untertan", Sätze wie: wer nicht arbeitet hat kein Geld. Hast Du was bist Du was. Und die Annahme, etwas zu brauchen, um mithalten zu können mit den Andern. Um Anerkennung zu erhalten. Etwas besitzen müssen, um als gleichwertig angesehen zu werden, um dazu zu gehören.
zu 2) darüber keine Reflektion, es gibt auch keine transparente Information dazu. Stattdessen wird durch Werbeeinfluss die Schnäppchenkultur gepflegt und ausschliesslich eigennütziges Denken.
zu 3) Glaubenssatz, der antreibt immer noch mehr zu leisten, sich selbst auszubeuten, um am grossen Kuchen etwas ab zu bekommen.
Und wer es nicht schafft wird verachtet.
zu 4) Mißtrauen gegenüber fremd aussehenden Menschen, denen man eher negative Eigenschaften zuschreibt und zeigt sich bei Polizei und Behörden.
zu 5) Nur das Ich und die eigene Gruppe zählt, alles andere wird zum eigenen Nutzen "verwertet", der Rest weggeworfen.
zu6) kenne ich nicht.

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2. Dezember 2020 21:45

stimmt genau, wir leben in der Täuschung, die wir als unsere Normalität wahrnehmen, weil gewohnt unser ganzes Leben lang

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30. November 2020 18:21

Wir dürfen nicht alles glauben, was uns vorgegaukelt wird! Wir können unseren Verstand auch positiv einsetzen und dann die Wahrheit erkennen!

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30. November 2020 15:13

das braucht Zeit und tiefes schauen und bewusstwerden

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29. November 2020 18:14

Es freut mich, dass wir die Möglichkeit haben, etwas zu verändern: Rassismus ist auch eine persönliche Angelegenheit. Meine Vorfahren lebten in Südwest-Afrika und hier in Deutschland in der Nazizeit. Man hat ihnen von 1./2./3.Welt erzählt. Jetzt ist alles vermischt. Das ist eine Chance.

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24. Oktober 2020 18:24

Bei dem Satz: "Jeder kann es schaffen, wenn er nur hart dafür arbeitet"
schnürt es mir regelrecht den Hals zu. Ich habe diesen Satz in meinem Leben immer wieder hören müssen.
Z.B. Nimm halt noch einen Nebenjob dazu, damit das Geld zum Leben reicht. Oder auch in unserem alten Bekanntenkreis, war dieser Satz der Leitfaden.

Mein Herz spürte dabei immer, das ist doch echt eine kranke Einstellung.

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21. Oktober 2020 16:08

Solche Sätze wie: "was Hänschen nicht lehrnt, lehrnt Hans nimmer mehr" oder so war das immer und wird immer so bleiben, habe ich in meiner Kindheit oft genug gehört. Auch das ich in den Schulen sehr viele ungeprüfte Annahmen leernen durfte, von denen ich mich in den letzten Jahrzehnten befreien durfte. Die nachträgliche Prüfung dieser Annahmen haben mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Heute verstehe ich die First Nations und deren Weg den wir mitgehen sollten, um nicht nur das Fundament für unsere Kinder und Kindeskinder zulegen. Sondern auch selber ein Leben mit viel Freude und Spaß zu erlangen.
Es ist auch spannend, wenn man sich nicht nur mit unseren farbigen Mitmenschen und Menschen aus anderen Ländern austauscht.
Hat jemand den Film: "Weit" gesehen? Als dieser herauskam war die Flüchtlingswelle sehr hoch, die uns hier in Europa getroffen hat. Wir haben uns mit sehr vielen Menschen ausstauschen dürfen und haben deren Leid gespürt, was diese erleben mussten. Was in dem Fall sehr interessant war, dass ein Bekannter aus dem Osten zu uns gelaufen ist. Fast zu der Zeit, als das Paar von "Weit" mit deren Unvoreingenommenheit in Richtung Osten gereist ist. Schon krass.
Ich würde mich freuen, wenn unser Bekannter hier in aller Ruhe seine Vergangenheit aufarbeiten kann um eine ähnliches Vorgehen wieder mit zu seinen Verwanten nehmen kann um dort sein Umfeld so zu ändern, wie wir es hier im Augenblick erfahren können und dürfen.
Wir sind alle auf dem Weg des Wandels!

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12. Oktober 2020 19:13

Entweder Geld verdienen oder die Welt retten.

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11. Oktober 2020 16:54

zu glauben,-ich kann ja doch nichts ändern- ist meine ungeprüfte Annahme lange gewesen... und langsam dämmert mir,, dass die Welt die Spiegelung von uns allen ist und es daher sehr wohl möglich ist sie zu verändern.....

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8. Oktober 2020 13:50

Die erste ungeprüfte Annahme in mir erklang als:
'Jeder kann sich nur allein verändern / Bewusstsein erlangen.'
Doch zunehmend begreife ich, dass das überhaupt nicht stimmt-
Die Psychologie erkennt, dass sich Bewusstseinsbildung, nur duch den Spiegel der Anderen gestaltet.
Fehlt dies, kommt es zu massiven Persönlichkeitsstörungen -
- Nun, zu schauen, welche Persönlichkeit einen anschaut, das ist noch eine weitere Aufgabe.
Aber sicher eine, welche umfassender gemeinsam zu bewältigen ist -

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22. September 2020 21:26

Jeder kann es schaffen, wenn er nur hart genug dafür arbeitet. Diesen Satz trage ich tief in mir und bin ihm sehr lange nachgerannt auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit. Ebenfalls: Mehr Geld macht glücklicher.
Und Dinge, Menschen, Situationen, die weit weg sind, betreffen mich nicht (oder weniger).

Offtopic, aber für mich sehr stark mit der ungeprüften Annahme über die Resourcen der Erde verknüpft: Unser Kontakt zum "Produkt" im Supermarkt ist so sehr anonymisiert, die Prozesse so globalisiert, alles so kleinschrittig, dass mir die wirkliche Verbindung zu dem was ich einkaufe und den Rohstoffen unserer Erde (oder den Auswirkungen auf andere Menschen) gar nicht fühlen geschweige denn einschätzen kann.

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2. August 2020 19:58

Alles ist, wie es scheint, Nichts ist wie es scheint. Mein Verstand kann die Lösung nicht finden, kann nicht begreifen, das meine wahre Natur Glück, Erfüllung und Freude sind. Ich brauche nichts dafür, außer die Versorgung meiner Grundbedürfnisse, um dieses Glück zu erfahren. Der Verstand sucht das Glück im Außen und hat die Misere kreiert, für die er jetzt wiederum die Lösung versucht zu finden. Die Lösung offenbart sich, wenn mein Verstand aufgegeben hat. Wenn ich meine Erfahrung nicht mehr kontrollieren möchte. So paradox es klingt. Wenn ich annehmen kann, was ich für Leid in der Welt wieder und wieder kreire oder erzeugt habe, all die Gefühle, all die Emotionen, die mich mit meinem Handeln oder Nicht-Handeln verbinden, dann ist Frieden in mir, Klarheit und Freude, Verbundenheit und Tiefe. Alles worum es mir jemals ging, finde ich in mir. Jetzt wo die Suche vorbei ist, macht das Spiel erst richtig Spaß! Lasst uns einfach alle sein, wer wir sind, dann ist alles gut. Auch Du bist genau richtig, so wie du bist. Mit all deinen Fehlern, mit all deiner Sehnsucht und all deiner Verkorkstheit. Wenn du dich so lieben lernst, dann mache ich mir keine Sorgen mehr um unsere Zukunft. Oliver

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28. Juni 2020 13:37

Es gibt keinen Ort, der „weg“ genannt wird, das ist für mich nochmal ein guter, neuer Gedanke, der mir auch helfen wird, in Gesprächen zu argumentieren. Ansonsten ist mir das Alles schon weitgehend klar.
Zahlenmäßig hat mich beeindruckt, wieviele „Erden“ wir schon verbrauchen.

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2. Juni 2020 20:49

Meine Generation ist noch nach dem Motto aufgewachsen : "Kauf viel ein, das schafft Arbeitsplätze." Jetzt heißt es für mich seit vielen Jahren umzudenken. Mittlerweile erfolgreich. 🙂

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28. Mai 2020 23:57

Die Liebe heilt alles!

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28. Mai 2020 9:04

Offenes Lernen für alle Kinder, weg vom Pult, Kinder sind auch gute, wenn nicht bessere, sicherlich aber gleichberechtigte Lehrer. Erfahren und forschen statt auswendig lernen... Nichts blind wiederholen und es dabei stehen lassen. Die Kultur und altes Wissen aller Länder möge durch alle Klassenzimmer wehen. Mögen diese Zimmer grün sein... 🌳🌳🌳

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Es ist nicht jeder Mensch bereit für offenes Lernen. Manche brauchen Führung und Sicherheit bis sie bereit für Freiheit sind...

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19. Mai 2020 22:20

Ich frage mich, was passieren würde, wenn wir das Geld abschaffen. Brauchen wir das Geld wirklich? Dann sind wir wieder bei der Tauschgesellschaft. Und wenn niemand mehr zur Arbeit geht? Bricht dann das Chaos los? ...
Also eine Annahme ist, wenn die Wirtschaft zusammen bricht, wird es uns allen schlechter gehen und es könnte Chaos ausbrechen. Das gilt es zu verhindern.
Aber vielleicht könnten wir doch alle füreinander sorgen, weil wir alle miteinander überleben wollen. Vielleicht ist doch nicht jeder sich selbst der nächste. Der Mensch muss nicht egoistisch sein.

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7. Mai 2020 10:56

Bei mir ´dockt` es weniger inhaltlich , sondern tatsächlich auch in der Hinsicht an, dass wir sehr stark mit der Schwierigkeit der Veränderung konfrontiert werden. Dabei denke ich mittlerweile, dass es vielen Menschen als Individuum bewusst ist, dieses Bewusstsein aber noch nicht in den ´Regeln des Systems` integriert ist ....

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5. Mai 2020 18:35

Mir fällt nichts mehr ein, weil ich schon mal alle meine Glaubenssätze hinterfragt habe wegen einer Lebenskrise. Trotzdem ist da ein Gefühl, dass ich mir da etwas schönrede.

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28. April 2020 16:09

Ich sehe da keine ungeprüften Annahmen, denn ich weiß, dass es so ist, aber nicht wie ich das ändern kann. Wir sind uns unserer Sterblichkeit bewusst und wollen trotzdem leben. Wir sind uns vieler dieser schrecklichen Vorgänge bewusst, haben aber nur dieses eine Leben an dem Ort und in der Gesellschaft , in die wir hineingeworfen wurden. Sind da beschäftigt mit unserm Leben, Lieben, Kindern Familie, Arbeit, Essen, Schlafen etc. Ist das nur eine Ausrede? Ist meine ungeprüfte Annahme, dass ich oder wenige nicht genug verändern können? Oder ist auch diese Annahme leider schon geprüft?

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Den ersten Satz hätte ich, bis vor einiger Zeit, so unterschrieben.

Meine persönliche Erfahrung der letzten Jahre war/ist - seit ich an mir selber, meiner persönlichen und spirituellen Entwicklung und Reife bewusst arbeite, kommen viele Antworten auf viele Fragen zu mir... und neue Wege erschliessen sich, von denen ich bereits einige zu gehen wage.

Wir machen immer wieder den gleichen Fehler - versuchen zuerst im Außen etwas zu verändern und sind von diesem Anspruch vollständig überfordert. Wenn immer mehr Menschen erkennen, dass sie zuerst an sich arbeiten und verändern müssen, wird in naher Zukunft die schiere Masse der neuen "Lichter" die Veränderung automatisch mit sich bringen.
Und das geschieht bereits!

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24. April 2020 23:54

Ich finde die Macht der Gewohnheit schwierig, wenn man etwas oft genug aufgetischt bekommt, schmeckt es irgendwann, oder man denkt nicht mehr drüber nach, weil es andere Bedürfnisse befriedigt. Manchmal schreckt es mich, wieviel Müll wir produzieren, obwohl wir viel Bioprodukte kaufen. Die Stadt Wien macht Fernwärme draus, beim Urlaub in der Steiermark bleibt kaum Restmüll übrig, da hat man gleich ein gutes Gefühl, aber im Supermarkt wird das gleiche verkauft, was die ganze Verpackung für Auswirkungen hat, wissen wir aber nicht.
Vorannahmen: "Stadtwachstum ist höhere Gewalt und wir müssen bauen und verdichtetes Bauen ist jedenfalls besser, weil es Ressourcen spart. oder Am Land kann man ohne Auto nicht leben." Aber wo bleibt die Beziehung zur Natur, wenn alles so dicht ist, warum nicht mehr in Einklang mit der Natur leben und nicht alles neu bauen.
Warum verleugnen wir unsere Macht, dass wir gute und nachhaltige Lebensbedingungen schaffen können auch ohne ständiges Autofahren, ohne Betonwüsten etc. Es ist doch alles menschengemacht, also auch veränderbar.

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16. April 2020 15:19

Als grundsätzlicher Optimist, ist meine (teilweise) ungeprüfte Annahme, dass "es schon gut kommt" gewissermassen auch zweischneidig. Einerseits gebe ich der Möglichkeit einer guten Entwicklung eine Chance. Anderseits, vernächlässige ich es manchmal, mich detailierter zu informieren und dadurch schmerzhaft zu erschrecken. Und zu realisieren, dass ich noch zu wenig aktiv wurde.

Die Präsenz des Verbundenseins ist mir häufig sehr gewahr. Ich fühle mich aufgehoben im Wissen eines Netzes von Oneness. Auch wenn mich rücksichtloses Handeln von "Andersgesinnten" auch schon mal aggresiv machen kann (Bsp. Autofahrer wirft Zigarettenstummel auf Strasse).

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13. April 2020 16:29

Es (muß) ist immer alles jederzeit vorhanden, was ich möchte. Und noch dazu bequem.

Dankbarkeit wurde mir ein Hilfsmittel immer mehr zu erkennen, das dies alles "Geschenke" sind und nicht selbstverständlich. Und auch zu hinterfragen - Was brauche ich wirklich?
bzw. gibt es Alternativen die vermehrt im Einklang mit Natur und Mensch stehen? (auch wenn es ev mal mehr Einsatz für mich bedeutet; für Balance sorgen; Geben & Nehmen)

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12. April 2020 14:08

Alleine erreiche ich ja doch nichts.

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10. April 2020 14:21

Die genannten Beispiel leuchten mir ein: Ja klar, so ist es und darum läuft vieles falsch! Und es fühlt sich ein bisschen wie Erleichterung an, einige der Wurzeln unserer Probleme so klar benannt zu sehen. Ich selbst habe aber Schwierigkeiten diese Frage für mich persönlich zu beantworten: Ist es nicht so, dass diese Annahmen eine so große Wirkung haben, weil sie unbewusst übernommen und daher nicht hinterfragt werden? Wie kann ich meine eigenen unbewussten Annahmen aufschreiben?

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9. April 2020 12:13

Hier noch ein paar Beispiele ungeprüfter Annahmen, die mir aus meinem Leben einfallen:
- ich muss gut sein in der Schule, um später Erfolg zu haben
- es ist wichtig zu studieren, Fortbildungen zu machen, Zertifikate zu sammeln,.. um anderen (und auch mir selbst!?) zu beweisen, dass ich etwas weiß und kann
- Erfolg ist mit Anstrengung verbunden
- welchen Unterschied macht es schon, wenn ich es "anders" mache?

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4. April 2020 12:41

- Es reicht nicht für alle. Wir müssen um das Lebensnotwendige kämpfen.
- Es nützt eh alles nichts, wir sind so machtlos.
- Tätigkeiten, Berufe - vielleicht sogar Menschen, Menschengruppen? - sind unterschiedlich wichtig und wertvoll. Sie werden daher sehr verschieden bezahlt.
- Das Land, Tiere, Pflanzen, Bodenschätze... gehört jemandem. Wir brauchen Besitz. (anstelle von Benützungsrecht)
- Geld regiert die Welt. Alles hat seinen Preis.
Was wäre, wenn das - und vieles mehr - alles gar nicht stimmen würde?

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10. März 2020 11:35

Mich hat die Aussage schön erwischt: Es gibt eine Gemeinschaft des Lebens auf der Erde und wir Menschen haben vergessen, dass wir dazu gehören.
Es fällt mir noch immer schwer voll zu fühlen, wie sehr wir uns vom Leben verabschiedet haben und für wie normal wir das halten, wie sehr wir sogar dafür kämpfen....

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4. März 2020 13:55

derzeit bekommen wir ja eingeredet das jeder ein Strom betriebenes Auto haben möchte. das geht so weit bis wir es selber glauben. Über den Preis der Herstellung wird gar nicht informiert.
Früher konnte man am Autoradio drehen ohne vom Lenkrad weg zu schauen. Heute muss man wegschauen um das radio zu programieren, dadurch passieren viele unfälle.
Wer brauch denn ein auto was ständig piept, wenn der Gurt nicht angelegt ist oder die Tür nicht richtig zu ist oder beim Rückwärtsfahren. Wir verblöden so langsam und das ist bewußt von den Herstellern gewünscht.

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21. Februar 2020 17:42

Das Müll weg kommt.

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15. Februar 2020 9:09

Die Annahme "jeder kann es schaffen, wenn er nur hart genug dafür arbeitet" kenne ich sehr gut aus meiner Kindheit - geprägt vom amerikanischen Traum des Tellerwäschers, der zum Millionär wird. Ebenso das Thema Rassismus, das subtil präsent ist. Mehr oder weniger verdeckt. Das ist ein sehr tiefes Forschungs-Thema finde ich. Meinem Eindruck nach sind dabei viele tiefe Emotionen, z.B. Ängste sowohl als auch Instinkte gebunden. Solange die "Bindunswurzeln" flach sind und die Bindung ausschliesslich über Gleichheit (wie es z.B. bei vielen gleichaltrigenorientierten Jugendlichen sichtbar ist) greift, kann ich mich mit dem "Ungleichen" nur schwer verbinden. Dies wird erst möglich, wenn meine Reife mir ermöglicht, mich tiefer zu binden - über Liebe und seelische Vertrautheit.

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26. Januar 2020 16:56

Die Haltung unter 1) ist mir schon vertraut ... ich tanke und fahre.
Ich bezahle gern mehr, wenn Dinge regional und nachhaltig produziert sind und eine lange Haltbarkeit versprechen.
Gegen Männer, die in mir den Eindruck hervorrufen, dass sie auf mich als Frau herabschauen, habe ich Vorbehalte. Leider sind dies oft Menschen mit muslimischem Hintergrund.
In gewisser Weise gibt es für mich einen Ort, der "weg" genannt wird - solange ich z.B. Müll sortiere vertraue ich blind darauf, dass die Dinge auf sinnvolle Weise recycelt werden.

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Danke, Deine Gedanken sind mir sehr vertraut, was tanken, Müll und regionale Einkäufe angeht.

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10. November 2019 20:03

Was die Umwelt betrifft, so war ich als Volkswirt schon immer der Meinung, dass die Umwelt einen Preis haben muss. Nicht weil man sie vermarkten will, sondern damit die Kosten der Umweltverschmutzung, die es ohne Preis nicht gäbe, in die Kostenrechnung eingehen. Etwas wogegen sich übrigens Umweltverbände zunächst gewehrt haben. Jetzt wollen die noch die Umwelt vermarkten war das Argument. Das zeigt übrigens, dass Respekt und Wertschätzung gerade auch für Andersdenkende wichtiger Bestandteil einer besseren Welt wären.

Als ungeprüfte Annahmen der sozialen Gerechtigket hielt sich bei mir lange Zeit die Vorstellung, dass diese bei uns jedenfalls vorhanden sei, was nicht der Wirklichkeit entspricht. Hier habe ich das, was ich an der Uni lernte unreflektiert übernommen und war tatsächlich der Meinung, dass ich richtig lag. Weltweit gibt es diese wohl gerade in ärmeren Ländern wohl überhaupt nicht bzw. sehr selten. Wobei da vielfach auch Traditionen vor Ort einen Fortschritt verhindern.
Was die Sinnerfüllung betrifft, so habe auch ich erst im fortgeschrittenen Alter entdeckt, dass mehr als äußerer Reichtum der innere Reichtum erstrebenswert ist. Heute versuche ich diesen zu erreichen. Ein Unterfangen, dass - was die äußeren Lebensumstände betrifft - aufgrund der Verkrustetheit und Unbeweglichkeit unserer Gesellschaft nicht ganz einfach ist.

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3. Oktober 2019 18:04

Natürlich schenkt uns die Natur, was wir wirklich zum Leben brauchen. Es wäre genug für alle Lebewesen da, wenn wir unserer Bedürfnisse überdenken und die eingeimpften Bedürfnisse abbauen würden.

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3. September 2019 12:37

War vor Jahren anderst nun siehts so aus:
1. nein
2. nein
3. was genau ist damit gemeint.....ja, wenns um Gemeinwohlziele geht.
4. es hat auf jedenfall einen sehr hohen persönlichen Anteil. Jeder ist irgendwie rassistisch ( ausgrenzend), die Frage ist doch eher, wie groß das Ausmaß ist.
5. nein
6. 🙂 nein

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30. August 2019 19:25

Die ungeprüften Annahmen, die am meisten Zerstörung statt Balance in mein Leben bringen (?): Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich kann mein Herz, meine wahren Bedürfnisse und Prioritäten nicht klar wahrnehmen. Das Titan in meiner Wirbelsäule hindert mich daran ein erfülltes Leben zu führen.

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8. November 2018 22:13

Meine ungeprüften Annahmen:
Es reicht noch nicht (bzgl. Finanzen); ich müsste mehr verdienen, um gut zu leben mit meiner Familie, damit die Kinder gut versorgt und die Schulden fürs Haus abbezahlt sind etc.. Dadurch bin auch ich mit dem "mehr" verhaftet.
Ich genüge nicht, bin noch nicht gut/perfekt genug.
Die Zeit ist zu knapp, um bspw. mit dem Fahrrad zu fahren.
Eine 100%ige biologische Ernährung ist für unsere Familie zu teuer.
Wenn ich mich ganz ehrlich in den Spiegel schaue, dann ist mir zwar bewusst, dass die Annahmen 1-6 nicht wahr sind, doch ziehe ich noch lange nicht die notwendigen Konsequenzen daraus.

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20. Oktober 2018 21:23

Habe gerade erkannt, dass in Geräte eingebaute Sollbruchstellen verboten werden sollten. Da könnte eine gute Kampagne wahrscheinlich wirklich was bewegen.

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Solange durch Sollbruchstellen verdient wird, solange wird es sie geben! Solange wir Konsumenten alles so billig wie möglich haben wollen, wird die Industrie uns mit "billigen" Produkten beliefern, die sie uns immer wieder verkaufen können. Dass die "billigen" Produkte am Ende viel teurer als nachhaltige Produkte sind, erkennen nur diejenigen, die sich um die Zusammenhänge kümmern und den Blick auf das Ganze richten. Erst wenn wir unsere eigene Beteiligung am System erkennen und unsere Energie (Geld) dahin geben, wo das ist, was wir gerne hätten, wird sich etwas ändern. Sehr inspirierend dazu sind die Bücher von Masanobu Fukuoka. Es geht sogar so weit, dass wenn Konsumenten im Dezember/Januar bereit sind dreimal soviel Geld für Erdbeeren auszugeben, als während der Erdbeer Saison im Juni/Juli, die Bauern in Gewächshäusern oder in fernen Ländern diese Nachfrage bedienen werden und den Erdbeeranbau während der Saison vernachlässigen werden. Der Kunde ist König! (Das Beispiel wurde von mir frei nach Fukuoka erfunden. Fukuoka nannte ein konkretes Beispiel aus seiner Umgebung, das dazu führte, dass bestimmte Lebensmittel aufwändig angebaut wurden, damit sie jenseits der Saison zu einem deutlich besseren Preis verkauft werden konnten. Das alles, nur weil die Kunden nicht bereit sind den Bauern während der Saison einen angemessenen Preis zu zahlen).

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15. Oktober 2018 13:53

zu Punkt 3: Dieses Weltbild möchte ich transformieren : Ich möchte mein Potenzial entfalten, ein sinnerfülltes Leben führen, mich meinen Ängsten stellen, damit ich Arbeit nicht als milde Krankheit sondern Schöpfung als Kraft erfahre.

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Das ist sehr treffen gesagt "damit ich Arbeit nicht als milde Krankheit sondern Schöpfung als Kraft erfahre"

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25. August 2018 14:40

Annahme 1,2,3 betreffen mich persönlich. Wo sind die Grenzen des gesunden Konsums. Vor allem, wenn ich mich in einer stressigen Situation befinde, oder reise, vernachlässige ich meine Grundeinstelung. Oder auch, wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin. Dann will ich nicht komisch sein. Es ist traurig, dass die ZUkunft unseres Planeten davon abhängt, was ich in einem bruchteil einer sekunde fühle.

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3. Juni 2018 22:24

"Es ist nicht genug für alle da" ... ein aus meiner Sicht weitest verbreiteter und am tiefsten sitzender Glaubenssatz mit enormer Durchschlagkraft auf so vielen Ebenen.
... Daraus resultieren dann menschenverachtende Ideologien wie "Bevölkerungswachstum ist gefährlich/ Wir müssen das Bevölkerungswachstum stoppen" bis hin zu Motivationsmustern wie "ich muss mir nehmen, was ich kriegen kann, sonst gehe ich unter" ... die gesamte Gierspirale, die Angst, zu kurz zu kommen, das Nichtgönnen etc.

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2. Juni 2018 0:22

2. dachte ich lange Zeit, 3. ja und nein.... es kommt drauf an, worauf man es bezieht: Ich beziehe es nicht mehr auf von der wachstumsorientierten Gesellschft vorgegebenen Berufe. Und wer beispielsweise in der Freude lebt und "wirkt" (Berufung) kann es mit viel Einsatz aber auch mit Leichtigkeit schaffen ... das liegt m.E. am persönlichen "Seelenplan" (Lernprozess)

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26. Mai 2018 11:51

Diese Übung fällt mir sehr schwer. Wenn ich mich damit auseinandersetze, dann kann ich nicht mehr gleich weiterleben wie bisher. Es fällt mir schwer die aufkommenden Gefühle auszuhalten.

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18. März 2018 16:42

Möchte nur Punkt 3 herausgreifen, da die anderen für mich nicht relevant sind. Es benötigt eine neue Definition von Arbeit, denn wir ergreifen ja einen BERUF und ich verbinde das mit Berufung, also fühle ich mich berufen dazu. Was in unserer derzeitigen Gesellschaft, wie auch schon Frithjof Bergmann sagte, nicht so leicht ist. Denn die Rahmenbedingungen erlauben nicht zu erkennen "was ich wirklich, wirklich will!" Hier könnte ein BGE Abhilfe schaffen.

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